Es gibt in jedem Land oder auf jedem Kontinent verschiedene Rituale. Die Schamenen und Medizinmänner, wie sie einst genannt wurden, gibt es heute noch in jedem Stamm, der sein ursprüngliches Wissen erhalten hat. Sie sind meist das Oberhaupt oder der spirituelle Ratgeber für einen Stamm.
Was tun diese Schamanen?
Alle Fragen, die das Leben betreffen und Heilung in ihrem ursprünglichen Sinn, werden von diesen Personen beantwortet. Jeder Stamm, jedes Volk, hat seine eigenen und althergebrachten Weisheiten. Je nach Lage und Ort, an dem sich das Wissen des "Stammes" entwickelt hat, sind die Bräuche verschieden. Die einen nutzen "Heilpflanzen" und "Rituale", die anderen die Kraft des Geistes und der Natur.
Beides beruht auf dem selben Ursprung. Es werden immer mehr Medizinmänner und Heiler aus abgelegenen Teilen der Welt bekannt. Ganze Reisegruppen haben bereits den Urwald als Ziel. Sie gehen zu Schamanen und Medizinmännern der Eingeborenen, weil sie wissen, dass man ihnen dort helfen kann (oder es hoffen). Egal wie primitiv oder zurückgeblieben ein Indianerstamm aus dem Urwald auf manche Menschen wirken mag, die Menschen glauben an ihre Kräfte und in keinem Land ist das Interesse daran so hoch, wie in Deutschland. Die Menschen vertrauen auf die Kraft der Natur und derer, die sie zu nutzen wissen.
Wenn man sich Augenzeugenberichte und Reportagen über diese "Gelehrten" anschaut, dann wird man von jedem das gleiche hören. Jeder Stamm, jede Kultur, hat oder hatte ein Wissen, das früher unumstritten war. Für die einen Magie, für die anderen Hexerei, für wieder andere ist es einfach "normal".
Was bringt die Heilung?
Selbst wir in Deutschland haben so etwas wie "Wurzeln des Wissens". Sie werden nur einfach nicht mehr genutzt. Im "haidnischen Glauben" gab es Dinge wie Geistbeschwörungen, Räucherwerk und Tränke, die einem helfen sollen, sich selbst zu heilen. Jeder Medizinmann und Schamane weiß, dass die Kraft des Heilens in jedem steckt. Jede Kultur hat ihre eigenen Rituale um diese Kraft zu nutzen. Die Medizinmänner nutzen zwar auch Tränke und Rituale für ihre Heilungen, aber jeder davon wird bestätigen, dass es nicht diese Dinge sind, die Heilung bringen.
Sie helfen einem lediglich auf den richtigen Weg und mildern Schmerzen. Nichts von diesen Dingen wird wirklich benötigt. Fragt man einen Schamanen, was die Heilung wirklich bringt, dann wird er antworten "Magie und die Götter". Nicht der Heiltrank, nicht eine Medizin, nicht der Saft aus einer wenig bekannten Pflanzenart. Die Götter und deren Macht bringen die Heilung.
Die "Medizin" ist nur ein Mittel, dass einem behilflich sein kann, mehr nicht. Die Heilung kommt von innen, aus sich selbst heraus. Menschen, die mit "Energie" heilen, brauchen keine Tränke oder Ähnliches. Sie sehen, was an einem Menschen (oder seiner Energie) nicht stimmt und bringen es z. B. durch Handauflegen in Ordnung. Es gibt auch hierfür unzählige Beweise oder unerklärliche Phänomene.
Was einen letztendlich heilt, das ist nicht wichtig. Das Wichtige daran ist, dass es funktioniert. Wer sich auf Heilungsmethoden "anderer Art" einlässt, der wird schnell feststellen, dass es funktioniert. Der Glaube spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Urwald hinterfragt niemand die Heilkünste der "Gelehrten". Dort ist es einfach normal, dass die Gelehrten heilen. Es interessiert niemanden warum, jeder weiß, dass es so ist. Vielleicht ist das der Grund, warum es dort auch funktioniert.
Muss man "glauben" um Heilung zu erfahren?
Wenn man fest genug glaubt und versteht, fängt man in diesem Moment bereits an, sich selbst zu heilen? Die Medizinmänner und Schamanen wissen hierzu auch etwas zu sagen. Die Menschen glauben nicht mehr an das "Übernatürliche", eine die Macht oder Energie, die jedem Menschen gegeben ist. Aus diesem Grund wurden Rituale und Tränke erfunden. Es hat sich bei den Menschen eingebürgert, dass sie "sehen" müssen, um etwas zu glauben.
Wie wirkt ein Schamane?
Er macht tänze und rührt Tränke an. Er spricht Beschwörungsformeln und wendet sich an die Natur. In den Sagen von vielen Kulturen verwandeln sich Schamanen in Tiere, um ihre Kräfte zu verstehen und nutzen zu können. Der germanische Glaube (was auch Deutschland betrifft), spricht davon, dass die Schamanen sich in Adler und andere Tiere verwandeln. Durch die Verwandlung werden sie ein Teil der Natur und nehmen das Wissen der Natur in sich auf. Der Kopfschmuck der Schamanen verrät, welche Tiere er bereits in seinem Geist aufgenommen hat. Dieser Brauch ist nicht nur im germanischen Glauben vorhanden. In jeder Kultur und auf jedem Kontinent gibt es den Kopfschmuck und die Gewänder der einzelnen "Heiligen". Sie symbolisieren die Kräfte der Wesen, die sie verstehen und nutzen können. Die sogenannten haidnischen Bräuche sind die Wurzeln von jedem Menschen. Sie wurden im Laufe der Jahre "nur" vergessen oder absichtlich verboten. Immer wenn eine höherentwickelte Kultur auf eine weniger entwickelte Kultur traf, wurde eine davon ausgelöscht. Die Macht der Mehrheit, oder die Macht des Stärkeren hat dafür gesorgt. Ein Prinzip, das auf der Welt zwar als "Naturgesetz" gilt, aber keineswegs eine berechtigte Grundlage hat.
Haben Menschen das Recht andere Kulturen und Glaubensrichtungen zu verurteilen?
Welcher Glaube, welche Religion, welcher Mensch überhaupt, hat das Recht, eine Kultur zu verurteilen, nur weil sie "anders" ist? Der Katholizismus hat in früheren Jahren etwas wie einen "Zwangsglauben" eingeführt. Alles was katholisch war, war richtig und alles was nicht katholisch oder sogar "haidnisch" war, wurde vernichtet, verfolgt und zerstört. Bei diesem Vorgang gingen ganze Kulturen und ihr Wissen unter. Gott sei Dank ist das heute nicht mehr so! Religion und Glaube sind wichtig für die Menschen. Es sind die Dinge, die immer da sind, wenn nichts mehr im Leben so ist, wie es sein soll. Wenn die Menschen verzweifeln oder nicht mehr weiter wissen, dann erinnern sie sich an die Dinge, an die sie irgendwann einmal geglaubt haben, oder zumindest davon gehört.
Der Wandel von Wissenschaft und Technik hat die Welt des Glaubens und der Natur in den Hintergrund gedrängt, aber selbst die Wissenschaftler kehren zurück und beziehen verstärkt den Glauben wieder mit in Ihr Wissen ein. Ein guter Ansatz, den wir leben in einer Dualität nicht einseitig!
Auf eine gewisse Art glaubt jeder, aber nur, wenn es sich eindeutig beweisen lässt. Wir können heute nicht eindeutig alles beweisen. Selbst wenn wir wollten, es gibt Dinge auf dieser Welt, die kann man nicht erklären. Was ist der "Zufall" der genau im richtigen Moment vorkommt. Was ist ein Dejavu? Ein Fehler in der Matrix? Eine Erinnerung aus einem früheren Leben? Keiner hat eine Erklärung dafür, aber es geschieht und man nimmt es wahr.
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